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In Allgemein/ Frauenroman/ Roman/ ullstein Verlag

Lea Thannbach: Wiedersehen im Land der Weihnachtssterne

Der zweite Band schließt fast nahtlos an das Ende vom ersten Teil an. Stella ist wieder in München und versucht, die Gärtnerei ihrer Mutter neben ihrem Studium weiterzuführen. Nebenbei beschäftigt sie aber weiterhin die Familiengeschichte und als der verstoßene Bruder Max bei ihr auftaucht, erfährt sie weitere Details aus dem Leben ihrer kalifornischem Familie.

Im zweiten Teil gibt es zwar einzelne Rückverweise und Erklärungen zu den Ereignissen aus dem ersten Band, aber diese reichen nicht aus, um das ganze Konstrukt zu verstehen. Es ist also nicht zu empfehlen, nur den zweiten Teil zu lesen ohne den ersten zu kennen. Wo die Geschichte über die Entdeckung und erfolgreichen Zucht der Weihnachtssterne noch recht spannend war, lässt die Geschichte hier nun leider nach. Eigentlich möchte man als Leser irgendwann nur noch die Geheimnisse endlich wissen und überfliegt die eine oder andere Seite. Es kommen auch zu viele Dinge ans Tageslicht, die eigentlich sehr verletztend sind, trotzdem hält die Familie zusammen und liebt sich – bis eben auf den Bruder Max. Und auch hier bahnt sich der große Showdown samt Happy End schon recht deutlich an und das Ende überrascht entsprechend nicht wirklich.

Im Gegensatz zum ersten Teil ist das nur noch eine krampfhafte Fortsetzung, die man letztlich zu Ende liest, weil man auf die Folter gespannt wird. Der Schreibstil ist nach wie vor gut und flüssig, das Leseerlebnis aber nur okay.

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In Allgemein/ Frauenroman/ Roman/ ullstein Verlag

Lea Thannbach: Im Land der Weihnachtssterne

Spätestens zur Weihnachtszeit kommt man an den rotblühenden Weihnachtssternen nicht mehr vorbei. Jedes Jahr zieht mindestens eine Topfpflanze dabei auch bei mir ein. Aber woher stammt diese Pflanze eigentlich ursprünglich und welche Geschichte hat sie?

Die Geschichte des Weihnachtssterns ist im Buch „Im Land der Weihnachtssterne“ von Lea Thannbach so ein wenig die Ausgangsgeschichte. Die historische Geschichte wird mit anderen Namen und frei erfundenen Familiendetails erzählt. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Mexiko und die Anfänge waren keine Topfpflanze sondern Schnittblumen, die aber nur sehr kurz in der Vase hielten. Einwanderer in Kalifornien kultivierten die Pflanze dann mühsam als Topfpflanze und haben damit ein Familienimperium aufgebaut. Soviel zum „wahren“ Hintergrund des Romans.

Im Buch sind die deutschen Auswanderer die Familie rund um Feli, eine etwas verwöhnte Münchner Tochter, welche ihr Medizinstudium unterbrechen muss, um mit den Eltern und Bruder Fritz nach Kalifornien auszuwandern. Dies ist eigentlich nur der Traum vom Vater, alle anderen sind mit dem Farmleben in der Provinz zunächst überfordert. Feli kämpft sich aber mit starkem Willen durch und lernt die Nachbarsfamilie Licht kennen, deren Sohn Philipp ein Händchen für Pflanzen hat und ganz besonders für den Weihnachtsstern eine Leidenschaft entwickelt…

Erzählt wird die Familiengeschichte in zwei Zeitebenen. Einmal das Auswandern um 1940 und einmal aus Sicht von Stella, der Urenekelin, in der Zeit 2005/2006.. Stella ist nach dem plötzlichen Unfalltod ihrer Mutter auf der Suche nach ihrer Familie und Antworten darauf, warum ihre Mutter nichts mehr mit dem kalifornischen Auswanderen zu tun haben wollte. Stück für Stück deckt sie die Familiengeschichte und Geheimnisse auf.

Die Geschichte ist nett erzählt, hält aber nicht wirkliche Überraschungen parat. Viele Entwicklungen sind recht vorsehbar und nehmen etwas die generelle Spannung. Es ist eine nette kleine Unterhaltung, die man schön in der dunklen Jahreszeit lesen kann. Einige Dinge bleiben am Ende offen, so dass man den zweiten Teil der Saga für die gesamte Auflösung lesen muss.

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In Allgemein/ Frauenroman/ Roman/ ullstein Verlag

Henrike Engel: Die Hafenärztin. Ein Leben für die Freiheit der Frauen

Der Auftakt zu einer Serie über die Hafenärtzin Anne Fitzpatrick in Hamburg zur Kaiserzeit ist der Roman „Die Hafenärztin. Ein Leben für die Freiheit der Frauen.“ Mittlerweile sind vier Bände im Ullstein Verlag erschienen, welche das Leben der außergewöhnlichen Frau erzählt, welche sich in Hamburg für die ärmsten der Frauen engagiert.

Anne Fitzpatrick eröffnet ein Frauenhaus und möchte Frauen helfen, denen Leid zugefügt wird. Unterstützung bekommt sie von Helene, die eigentlich gar nichts in den dunklen Hafenecken verloren haben sollte. Helene sucht aber nach einer sinnvollen Beschäftigung und möchte eben nicht nur die Tochter aus wohlhabenden Hause sein, die den Mann fürs Leben auf Tanzbällen finden soll. Gemeinsam organisieren sie eine warme Mahlzeit für die misshandelten Frauen und ärztliche Versorgung. Kurz nach Eröffnung des Frauenhauses werden aber im Hafenbecken zwei Leichen entdeckt. Die Opfer hatten Kontakt zur Frauenbewegung und auf einmal sind alle in Gefahr. Die Polizei ermittelt nur halbherzig, aber Kommissar Berthold Rheydt engagiert sich etwas mehr – womöglich aus persönlichem Interesse?

Der Schauplatz ist gut gewählt und man kann sich mittels der Beschreibungen gut in die Zeit und die Zustände vor Ort hineinversetzen. Anders wird dies dann schon beim Verhalten der handelnden Personen. Hier wird viel mit Geheimnissen gearbeitet, die auch bis zum Ende des Buches nicht aufgelöst weden. So ist Anne Fitzpatrick vor irgendwas in London geflohen…immer wieder kommen dazu Andeutungen ohne konkretes zu verraten. Ich war irgendwann regelrecht genervt davon. Ähnliches mit Kommissar Rheydt. Statt sich hier auf das Ermitteln zu Konzentrieren erfährt der Leser ausführlich, dass er Fussball spielt und die Spiele werden beschrieben.

Insgesamt geht es im gesamten Roman um andere Dinge als erwartet. Tatsächlich hatte ich mehr eine Geschichte in Richtung der Medizin und dem Behaupten als Ärztin in dieser Zeit erwartet, vielleicht auch eine medizinische Entdeckung etc. Im Mittelpunkt stehen aber die Rechte der Frauen, Fußball, die toten Frauen sowie unendlich viele Andeutungen, welche zum Lesen/Kaufen der weiteren Teile dienen sollen. Die Geschichte rund um die toten Frauen/Morde fand ich durchaus spannend und lesenswert, aber das war wie gesagt eigentlich nicht das, was ich bei dem Cover und der Kurzbeschreibung erwartet hatte. Für mich daher leider keine Lesempfehlung 🙁

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In Allgemein/ Aufbau Verlag/ Frauenroman/ Roman

Allison Pataki: Sisi – Kaiserin wider Willen

Dieser Roman gehört zu einer ganzen Reihe über – wie der Verlag es bezeichnet – „Außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe“. Sisi ist dabei schon Band 8.

Es ist (leider) nur ein biographisch angehauchter Roman. Es ist nicht alles historisch korrekt bzw. erwiesen, nur das Grundgerüst der Geschichte stimmt im Wesentlichen mit historischen Belegen überein. So wird die Geschichte von Sisi auf den Weg zur Kaiserin erzählt. Angefangen vom Kennenlernen mit Franz, was hier sogar recht witzig rüber kommt bis hin zu den Konflikten am Hof, den gemeinsamen Kinder und ihr Schicksal in den ersten Ehejahren.

Ich bin kein Sisi Fan und mit wenig Wissen unbefangen an diesen Roman heran gegangen. Es wird tendenziell sehr romantisch in der dritten Person der Weg von Sisi erzählt. Der Roman vereint alles: Spannung, Herzschmerz und Romantik. Sicherlich für wahre Fans keine großen Neuigkeiten und für Historiker ein Graus – aber für alle anderen wie mich, ein schön zu lesender Roman.

Der Schreibstil und die Erzählung sind flüssig und mitreißend. Man bekommt einen guten Einblick in die erste Hälfte von Sisis Leben als Kaiserin und kann sich sehr gut in ihr Schicksal einfinden.

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In Allgemein/ Argon Verlag/ Hörbuch/ Thriller

Simon Beckett: Die Verlorenen

Simon Beckett ist als Thrillerautor schon einer der großen Namen und damit steigt natürlich auch die Erwartung an seine Bücher. Das Hörbuch „Die Verlorenen“ konnte mich leider vor allem aufgrund der abstrusen Story nicht wirklich überzeugen. Polizist Jonah Colley kämpft nach 10 Jahren immer noch mit dem Verlust seines Sohnes Theo. Neben dem aktuellen Verbrechen scheint eine Spur auch zu dem damaligen Verschwinden seine Sohnes zu führen. Ohne zu spoilern lässt sich über den Inhalt nichts weiter sagen, aber über den Aufbau und der Erzählweise schon. Es wird viel und sehr detailliert beschrieben und das teilweise richtig eklig. Das Ganze ist also nichts für schwache Nerven. Alles wird sehr ausführlich wiedergegeben und leider gibt es sehr viele unrealistische Szenarien. Der Sprecher des Hörbuchs liest die ganze Zeit mit einem für mich fiesem Atemgeräusch, leicht zischend. Die weibliche Reporterstimme ist zudem sehr unschön anzuhören.

Leider ein Buch / Hörbuch das ich nicht weiterempfehlen kann. Da gibt es insbesondere auch von Beckett bessere Bücher.

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In Allgemein/ Argon Verlag/ Hörbuch/ Thriller

Arno Strobel: Mördefinder – die Spur der Mädchen

In Arno Strobels „Mörderfinder“ ermittelt Max Bischoff, der seinen aktiven Polizeidienst quittiert hat und eigentlich nur noch Polizeischüler unterrichtet. Aber als der Vater von Leni Benz, welche vor 6 Jahren verschwunden ist, ihn um Hilfe bittet, ist seine Neugier geweckt. Im Hausflur von Benz ist nämlich unvermittelt der Schulranzen von Leni aufgetaucht. Zudem gibt es Paralleln zu einem aktuellen Fall mit verschwundenen Mädchen.

Die Geschichte hat es durchaus in sich und eine Warnung, wohin die Story geht, hätte ich gar nicht so verkehrt gefunden, denn nicht jeder kann mit dem Thema Missbrauch umgehen. Das Hörbuch hat mit Dietmar Wunder den perfekten Sprecher. Er kann insbesondere die Kinderstimmen perfekt und vermittelt durch die ganze Art des Vorlesen eine ungeheuer gruselige Stimmung. Es ist schwer, das Hören zu unterbrechen, da es so spannend ist. Sowohl der Inhalt als auch das Vortragen passt hier perfekt.

Ein sehr spannender Thriller, klare Höreempfehlung, aber nichts für schwache Nerven. Mir hat diese Geschichte etwas nachgehangen, auch wenn sie natürlich (oder zum Glück hoffentlich) nur fiktiv ist.

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In Allgemein/ Hörbuch/ Hörbuch Hamburg/ Thriller

Oliver Pötzsch: Das Buch des Totengräbers

Der historische Kriminalroman „Das Buch des Totengräbers“ beginnt schon mit Gänsehaut im ersten Kapitel. Die Sprecherstimme des Hörbuchs vermag es, den Hörer in die grausige Stimmung eines Friedhofs in Wien 1890 zu versetzen. Leopold von Herzfeldt ist gerade von Graz nach Wien gekommen und arbeitet bei der Wiener Polizei. Er soll zusammen mit seinen Kollegen eine Mordserie an Frauen aufklären.

Dabei verwendet er schon viel moderne Techniken zu Spurensicherung als seine Kollegen. Hier lernt man ganz nebenbei etwas über die Entwicklung der Kriminalforensik. Die handelnden Personen – allen voran der Totengräber Augustin Rothmayer und Leopold von Herzfeldt – werden sehr gut gesprochen. Die Dialekte sind manchmal etwas schwierig beim schnellen Sprechen zu verstehen. Die Geschichte selbst hat leider etwas Längen, da viel „Zeit“ für die Beschreibung der Twists zischen den Polizisten, die Judenverfolgung und eine Liebesgeschichte verwendet wird.

Insgesamt ist der Roman aber spannend und das Hörbuch vermittelt vor allem durch den Sprecher sehr gut de Stimmung.

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In Allgemein/ Fischer Krüger Verlag/ Roman

Romina Casagrande: Als wir uns die Welt versprachen

Die 90jährige Edna steht im Zentrum dieses Romans. Sie macht sich noch einmal von Südtirol auf den Weg nach Deutschland über die Alpen. Wie damals, als sie als sogenannte Schwabenkinder zum Arbeiten versendet wurde. Sie will hier ihren Jugendfreund Jakob noch ein letztes Mal sehen, der schwer krank ist. Während dieser Reise, welche Edna zu Fuß angeht, macht sie die unterschiedlichsten Begegnungen. Dabei gerät die Geschichte etwas ins Kuriose und hat für meinen Geschmack etwas zu viel Situationskomik für das eigentlich ernste Thema Schwabenkinder.

Das Schicksal von Edna zeichnet die Autorin Romina Casagrande sehr authentisch auf. Der Roman ist flüssig zu lesen und ist durchaus spannend, da der Leser mitfiebert, ob Edna den Weg schafft und ein Wiedersehen möglich wird. Die Thematik mit den Schwabenkindern war für mich neu und ist ein sehr interessantes geschichtliches Thema, welches hier lebendig, anschaulich und zum Mitfühlen anregend vermittelt wird.

Ein ganz berührender Roman und trotz der etwas unglaubwürdigen Story sehr lesenswert.

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In Allgemein/ Dumont/ Roman

Linn Stromsborg: Nie, nie, nie

BÄM! Das trifft es am beste, wenn man „Nie, Nie, Nie“ von Linn Stromsborg kurz zusammenfassen möchte. Jeder Satz sitzt, jedes Argument schon mal gehört und doch so nachvollziehbar. Linn Stromsbrog fasst ein „heißes Eisen“ an: gewollte Kinderlosigkeit von Frauen. Die namenlose 35-jährige Erzählerin ihres Romans möchte keine Kinder. Sie kann es sich nicht vorstellen und ist sich schon früh sicher, dass sie ein Leben ohne Kinder will. In zum Teil sehr kurzen, dafür aber auf den Punkt gebrachten Kapiteln / Absätzen erfolgt die Interaktion mit verschiedenen Personen.

Da ist ihre Mutter, die gern Oma werden würde und hofft, dass Ihre Tochter zur Besinnung kommt. Gleichzeitig fragt diese sich, ob sie als Mutter etwas falsch gemacht hat. Dass ihre Tochter eher eine Einzelgängerin ist und sich selbst genügt, kann sich das Umfeld schwer vorstellen.

Cover Nie nie nie

Da ist ihr Partner Philipp, der in den ersten Jahren der Beziehung völlig fein ist mit der Entscheidung, keine Familie zu gründen. Er wusste dies auch von Anfang an, die Erzählerin war sofort klar und deutlich. Doch Philipp bekommt Zweifel mit der Zeit, ob das der richtige Weg ist.

Und schließlich noch die beste Freundin Anneke mit ihrem Mann Alex, die nie von Familie und Kindern sprach und plötzlich freudestrahlend ihre Schwangerschaft verkündet. Für sie war es doch klar, dass das der nächste Schritt in der Beziehung ist – das erwartet man doch.

Der Leser begleitet die Hauptperson ein paar Monate durchs Leben, erfährt Anekdoten aus dem Leben und der Kindheit. Sie erklärt ihre Gefühle, ihre Gedanken und ihre Sichtweisen auf das Thema Kinder. Es ist nicht so, dass sie das Kind der Freundin nicht mag oder nicht damit umgehen kann, sie möchte halt nur kein Eigenes. Man spürt ihr Unbehagen und Verzweiflung, als ihr Partner immer mehr schwankt und ganz offenbar einen Kinderwunsch entwickelt. Ihr eigenes Liebesleben gerät in Schieflage.

Vorab: ich mag das Ende sehr. Ich möchte es nicht spoilern, aber mich hat es als Leser zufrieden den Buchdeckel zuklappen lassen. Gelesen ist das ganze Buch recht schnell, denn es wird punktiert erzählt, es gibt keine unnötigen Ausschmückungen. Hier sitzt jeder Satz und das macht es zu einem so wunderbaren Buch.

Es ist definitiv nicht nur für freiwillig Kinderlose – nein, sich alle anderen finden sich hier wieder. In den unzähligen Argumenten, den Übergriffen („Wann ist es denn bei euch soweit?“) und den Gedanken rund um die Entscheidung für oder gegen ein Kind/Kinder. Lesen!

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In Allgemein/ Hörbuch/ Roman

Dora Heldt: Geld oder Lebkuchen. Fast ein Krimi

Heute eine Empfehlung von mir, die gar nicht meinem sonstigem Lesegeschmack entspricht. Aber vielleicht hat mich gerade jetzt in der aktuellen Vorweihnachtszeit und nach diesem turbulentem Jahr dieses Hörbuch von Dora Heldt so begeistert, weil es eine herzerwärmende, ruhige und lustige Geschichte ist.

Das jährliche Dorf-Weihnachtsfest scheint eine Katastrophe zu werden, weil der Hauptspendensammler von einem Tag auf dem anderen wie vom Erdboden verschluckt ist. Zurück bleibt das Organistationsteam mit vier recht unterschiedlichen älteren Frauen, die nun alles versuchen, um an Spendengeld zu kommen und den Kindern das jährliche Fest so schön wie möglich zu machen. Als neuer Weihnachtsmann wird Ernst verpflichtet, der seinerseits auch auf die schrägsten Ideen verfällt, um Geld aufzutreiben.

Es geschehen viele kuriose Situationen, aber es rutscht nie völlig in Slapstick ab. Klar, einige Dinge sind vorhersehbar, aber das Buch soll ja vor allem unterhalten und das tut es. Katja Danowski liest das Hörbuch in angenehmen Tempo und mit guter Stimmlage. Sie immitiert dabei zum Glück auch nicht krampfhaft tiefe Stimmen wie zum Beispiel Ernst als Weihnachtsmann. Eine schöne Weihnachtsgeschichte mit vielen kleinen Schmunzlern. Mal etwas ganz anderes und leichtes für die Vorweihnachtszeit.

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