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Arnaldur Indriðason: Verborgen im Gletscher

Verborgen im Gletscher Cover

In einem Gletscher in Island wird durch eine deutsche Reisegruppe eine Leiche entdeckt. Wie sich herausstellt, ist dies die Leiche von einem schon lang vermissten Geschäftsmann. Kommissar Konrad war damals beim Verschwinden überzeugt, dass ein Kollege Schuld am Verschwinden hat und diese Überzeugung teilt er auch nun, Jahre später. Trotz seiner Pensionierung entschließt er sich, den Fall neu aufzurollen.

Ein klassicher Islandkrimi vor einer schönen Kulisse. Leider zieht sich die ganze Geschichte und der Spannungsbogen ist nicht so wirklich vorhanden. Es passieren kaum für den Leser überraschende Wendung. Man bekommt als Leser viele Personen und Geschichten präsentiert, die aber letztlich immer alle nichts mit dem Fall zu tun haben. Akribisch wird die Suche nach dem Motiv und Ablauf des Mordes beschrieben und zusätzlich versucht Konrad auch den ungeklärten Mord an seinem Vater aufzuklären. Das Verfolgen der vielen Hinweise, Verhören von Personen und Zeugen zieht sich arg in die Länge. Ein insgesamt ruhiger Krimiroman mit einem gemächlichen Tempo, der leider nicht so recht zu fesseln vermag.

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