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Patricia Walter: Tote Asche

Untertitel: Traue niemandem – schon gar nicht dir selbst!

Tote Asche - Cover

Kurzzusammenfassung: Kira Roth ist entsetzt, als sie in ihrer Wohnung die ausgegrabene Urne mit der Asche ihrer kürzlich verstorbenen Mutter findet. Daneben ein Zettel mit der Aufschrift: „Sie war nicht deine Mutter. Und du verdienst es nicht zu leben!“ Doch Kiras Albtraum fängt erst an. Auf dem Friedhof entdeckt sie ein frisch ausgehobenes Grab – auf dem Kreuz stehen ihr Name und ein Todesdatum: in fünf Tagen. Ein perfider Countdown beginnt. Kira macht sich auf die Suche nach ihrer Herkunft und stößt dabei auf ein schreckliches Geheimnis …

Kira Roth hat zu Recht das Gefühl, in den Wahnsinn getrieben zu werden. Alle Ereignisse werden aus ihrer Sicht beschrieben – wie die Asche ihrer Mutter in ihrer Wohnung oder ein roter Luftballon an ihrem Auto. Kurz danach, wenn sie jemanden als Zeugen holt oder die Polizei ruft, ist alles weg. Sie und der Leser fragen sich, bildet sie sich das alles ein oder passiert dies wirklich. Der Leser erfährt zudem, das Kira Roth schon einmal in ihrer Jugend große Probleme mit ihrer Psyche hatte und in Behandlung war. Die Frage, was ist wahr und was nicht, beschäftigt einen auf spannende Art und Weise. In einem flüssigen Schreibstil vermag Patricia Walter den Leser in die Geschehnisse hineinzuziehen.

Kira hat viele Personen um sich herum, aber wem kann sie trauen und wem nicht? Ihrem Bruder Ben, ihrem Freund Felix, ihrer besten Freundin Sarah, ihrem Kollegen Jonas, ihrer neuen, netten Nachbarin oder dem Pfleger ihrer Mutter Manuel…Kurzzeitig hat man gefühlt jeden in Verdacht und es kommt quasi wie es kommen muss: Kira vertraut dem Falschen.

Der Kriminalroman ist spannend bis zum Schluss und hat eine gute, logisch nachvollziehbare Auflösung und sowie Motiv. Es ist eine kurzweilige Unterhaltung und ein Roman so richtig zum Mitfiebern mit der Hauptperson. Lesenswert!

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