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Oliver Pötzsch: Das Buch des Totengräbers

Der historische Kriminalroman „Das Buch des Totengräbers“ beginnt schon mit Gänsehaut im ersten Kapitel. Die Sprecherstimme des Hörbuchs vermag es, den Hörer in die grausige Stimmung eines Friedhofs in Wien 1890 zu versetzen. Leopold von Herzfeldt ist gerade von Graz nach Wien gekommen und arbeitet bei der Wiener Polizei. Er soll zusammen mit seinen Kollegen eine Mordserie an Frauen aufklären.

Dabei verwendet er schon viel moderne Techniken zu Spurensicherung als seine Kollegen. Hier lernt man ganz nebenbei etwas über die Entwicklung der Kriminalforensik. Die handelnden Personen – allen voran der Totengräber Augustin Rothmayer und Leopold von Herzfeldt – werden sehr gut gesprochen. Die Dialekte sind manchmal etwas schwierig beim schnellen Sprechen zu verstehen. Die Geschichte selbst hat leider etwas Längen, da viel „Zeit“ für die Beschreibung der Twists zischen den Polizisten, die Judenverfolgung und eine Liebesgeschichte verwendet wird.

Insgesamt ist der Roman aber spannend und das Hörbuch vermittelt vor allem durch den Sprecher sehr gut de Stimmung.

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