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Kate Dakota: Für dich bis ans Ende der Welt.

Die Urlaubszeit kommt mit großen Schritten und damit einher die Frage nach der richtigen Literatur für den Strand. Jawohl, bei mir darf es im Sommer einfach mal eine seichtere Liebesgeschichte zum schnell Weglesen sein, die man gut zur Seite legen kann und die einen nun auch vom Anspruch her nicht vom Hocker haut. Allerdings mag ich es, wenn die groß auf dem Buchrücken angekündigten Geheimnisse, Überraschungen und Wendungen dann wirklich originell sind und die Geschichte nicht plump vorhersehbar ist. Ein Neuseeland-Roman erschien mir hier die ideale Auswahl zu sein.

Sagen wir so, Kate Dakotas „Für dich bis ans Ende der Welt“ erfüllt den Part mit überraschenden Geheimnis, aber verpackt in eine mehr als plumpe Liebesstory.

Kate Dakota_Für dich bis ans Ende der WeltInhalt:

Maddy ist nach einem Unfall im Rollstuhl und will aus ihrer Welt in Deutschland vor ihren Problemen fliehen. Das ganze möglichst weit weg und so bewirbt sie sich in Neuseeland als Betreuerin von Victoria Hall. Kaum angekommen, lernt sie die beiden Söhne von Victoria kennen und sie kommt Matt sehr schnell sehr nah. Hinter der Fassade der Familie Hall scheint aber ein Familiengeheimnis zu lauern und diesem kommt Maddy nach und nach auf die Spur.

Dieses Familiengeheimnis ist eng verbunden mit der Geschichte der Maori in Neuseeland und der Geschichte der weisen Einwanderer. Viele Geschehnisse auf dem Hof der Halls in den letzte Jahrzehnten hätten verhindert werden können, wenn die handelnden Personen mutiger gewesen wären und ihre Fehler eher eingestanden hätten. So kommt erst jetzt viele Jahre später die Wahrheit ans Licht und dies ist durchaus eine interessante Story. Nachdem jedoch das Geheimnis gelüftet wurde, plätschert die Geschichte so vor sich hin und hat kaum noch Spannung. Die Liebe zwischen Maddy und Matt ist so groß, dass schon nach 2 Wochen das Thema Hochzeit fällt – oh mein Gott! Mir war dieses Liebesgedöns ehrlich gesagt zu flach und seicht. Nur die Traumkulisse Neuseeland und die Geschichte der Maoris hat es mich letztlich durchlesen lassen.  Für mehr als nette Unterhaltung am Strand taugt dieser Roman für mich leider nicht.

 

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