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Graham Swift: Wärst du doch hier

Herrje, da steht bei Amazon in der Bewertung, dass das Buch spannend ist…und ich quälte mich durch. Ich habe immer wieder erwartet, gleich kommt ein Ereignis, gleich passiert etwas…aber nein, es dümpelt vor sich hin und lediglich auf den letzten Seiten konnte ich etwas Spannung finden.

Die Geschichte ist recht schnell zusammengefasst: Hauptakteur Jack beschreibt in verschiedenen Rückblenden, gern auch recht durcheinander, das Familienleben und da v.a. den Tod der Familienmitglieder – Mutter stirbt an Erkrankung in Folgen der zweiten Schwangerschaft, Vater erschießt sich, Bruder fällt im Krieg. Hinzu kommt Ellie als Liebe seines Lebens und vom Nachbarhof. Zwischen den beiden entsteht eine Spannung über die vielen Jahre und am Ende dann das einzig aufregende im Buch. 
Graham Swift beschreibt sehr ausführlich die Familiengefüge und die Gefühle aller Handelnden. Oft gibt es auch Überlegungen, was „hätte“ passieren können. Was „wäre wenn“. Letztlich fand ich das Buch einfach nur ermüdend und ich habe extrem viele Seiten nur quer gelesen. Eine Lesempfehlung gibt es hier leider ganz und gar nicht.
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