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Arno Strobel: Offline – Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.

Ein Garant für spannende Thriller ist Arno Strobel auf jeden Fall und sein neuestes Buch steht dem in nichts nach. Es ist eigentlich die fast klassische Geschichte: stecke eine Gruppe Menschen ohne Verbindung zur Aussenwelt zusammen und schau, was passiert…Ich liebe diese Trhiller, bei denen in einer Gruppe letztlich einer der „Böse“ ist und man quasi jeden nach und nach verdächtigt.

Coverbild Offline

So ist es auch bei „Offline – Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle. Eine bunt gemischte Reisegruppe macht sich auf den Weg in die Berge zu einem einsam gelegenen Berghotel. Sie geben vorher alle elektronische Geräte ab und wandern im Schnee zum Hotel. Kaum angekommen, setzt ein Schneesturm ein und sie sind quasi eingeschlossen. Schon in der ersten Nacht geschieht etwas grauenvolles und ab sofort ist jeder in Gefahr und verdächtigt. Die Gruppe versucht zu überleben und gleichzeitig herauszufinden, wer der Irre ist, der hier einzelne Gruppenmitglieder verstümmelt.

Das Setting mit dem eingeschneiten Hotel, den nicht vorhandenen Kommunikationsmitteln und dem Hotel, welches nur halb renoviert ist und jede Menge unbekannte Räume ist hervorragend geeignet für Grusel- und Schockmomente und viel Spannung. Der Täter bleibt lange unklar, dafür gibt es aber viele Verdächtige und man kann als Leser gut nachvollziehen, wie sich die einzelnen Handelnden benehmen. Die Auflösung ist gelungen und logisch, der Schreibstil gewohnt flüssig und ich fand das Buch an keiner Stelle zu langatmig oder ähnliches. Gute, spannende Unterhaltung.

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