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Alex North: Der Kinderflüsterer

Allein der Titel und das Titelbild sorgen schon für Grusel und das nicht zu Unrecht. Kinder hören ein Flüstern und werden entführt. Insgesamt 5 Kinder wurden vor 20 Jahren in Featherbank getötet. Tom Kennedy und sein Sohn Jake kommen neu in die Stadt und interessieren sich zunächst nicht für die alten Geschichten. Doch schon bald beginnt sich Jake merkwürdig zu benehmen und spricht davon, ein Flüstern zu hören. Ist der Kinderflüsterer zurück? Ist Jake in Gefahr?

Coverbilder Der Kinderflüsterer

Alex North vermag es, das Haus und die Nachbarhäuser sehr bildlich zu beschreiben und erzeugt einen guten Spannungseffekt. Man hat selbst beim Lesen Angst. Die Geschichte ist gut durchdacht, einige kleinere Dinge / Andeutungen bleiben am Ende zwar offen, aber der Showdown ist verständlich und überzeugend. Leider ein ganz klein wenig unrealistisch, dass sich Angehörige so in Gefahr begeben, aber vielleicht wächst man ja in so einer Situation über sich hinaus. Auch das man schon vor dem Ende den Täter kennt, reduziert die Spannung. Im Mittelpunkt stehen dann eigentlich eher die Beziehungen und Einflüsse von Eltern auf Ihre Kinder.

Angekündigt ist das Buch mit „Der Spannungsroman der letzten 10 Jahre“ – dies ist ein klein wenig hoch gegriffen. Das Buch hat kleinere Längen und die Auflösung kommt etwas zu früh, nichtsdesto trotz finde ich es eine geniale Idee und lesenswert.

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